Historie

FEIERN IN HISTORISCHEM GEMÄUER

  • Im 3. Jahrhundert vor Christus errichteten die Kelten eine Fliehburg. Eingestürzte Mauern sind noch als Relikt gegenwärtig. Teile der historischen Wallanlage wurden rekonstruiert.
  • Nach der Eroberung Galliens kann die Wildenburg unter den Römern den Bergheiligtümern zugesprochen werden. Spuren diverser Bauwerke der späten Antike (bis 353 n. Chr.) sind noch zu sehen.
  • 1282 wurde die Bergkuppel im Besitz der Wildgrafen erwähnt.
  • 1327 begann der Wildgraf Friedrich von Kyrburg mit dem Bau der Burg. Als 1409 das Wildgrafengeschlecht ausstarb wurde die Wildenburg an die Grafen von Oberstein übertragen. Aufgrund mehrerer Abtretungen der Zehntrechte wechselten die Besitzansprüche mehrfach.
  • Nach dem 30jährigen Krieg wurde die Wildenburg 1651 von lothringischen Truppen zerstört. Auf den Trümmern wuchs jedoch bald ein neues Domizil für den Wild- und rheingräflichen Amtmann. Dieses endete 1792 mit der Aufhebung der Grafschaft.
  • Der Aussichtsturm wurde im 18 Jahrhundert erbaut, ist 22 m hoch und ist heute ein beliebter Anlaufpunkt.
  • Einst tagte auf der Wildenburg das Hochgericht. Neben dem Gefängnis gab es auch eine Angstkammer, die als Folterkammer genutzt wurde.
  • Zeitweise fand auch der, in dieser Region berüchtigte, Schinderhannes Zuflucht auf der Wildenburg.
  • Später, im alten Reich bis hin zur französischen Besatzung, diente die Wildenburg als Verwaltungssitz.
  • 1807 versteigerten die Franzosen die Wildenburg. Christian Scherer erwarb die Gebäude und richtet dort anfänglich eine Schäferei ein. Dann reaktivierte er die Schankstube und braute das Wildenburger Bier. Aufgrund ungeklärter Grenzverhältnisse saß er lange Zeit im Niemandsland und hatte daher große Schwierigkeiten mit den Besitzverhältnissen.
  • 1859 bis 1962 war die Verwaltung des Forstamtes in der Wildenburg ansässig.
  • 1963 wurde der Hunsrückverein Hausherr der Wildenburg.
  • Im Jahr 2011 ging die Wildenburg in den Besitz der Familie Wild über. Die aufwendige Restaurierung des historischen Gemäuer nahmen zwei Jahre in Anspruch.
  • 2014 öffnet die Wildenburg mit der Burggaststätte und den verschiedenen Festsälen wieder Ihre Pforten.